Aziz’ Fall:

Nirgends sicher – aber im Asylverfahren abgelehnt?

Immer öfter werden Asylanträge von jungen Geflüchteten abgelehnt, obwohl sie Schutz brauchen. So wie im Fall von Aziz*.

Als er zwei war, flohen seine Eltern mit ihm aus Afghanistan vor den Taliban in den Iran. Als Angehörige einer verfolgten Minderheit waren sie in Afghanistan nicht mehr sicher. Ein Onkel von Aziz wurde von den Taliban getötet.

Aber im Iran, wo Aziz wie viele andere afghanische Flüchtlinge “illegal” lebte, rekrutieren heutzutage iranische Milizen afghanischstämmige Jugendliche für den Krieg in Syrien. In manchen Fällen drohen sie den afghanischen Geflüchteten mit der Abschiebung nach Afghanistan, wenn sie nicht in Syrien kämpfen.

Um der Zwangsrekrutierung zu entgehen floh Aziz nach Deutschland. Aber sobald er volljährig wird, droht ihm auch hier die Abschiebung nach Afghanistan – in ein Bürgerkriegsland, in dem er niemanden kennt. Er muss daher dringend gegen die Ablehnung seines Asylgesuchs klagen.

Aber ein 17jähriger Flüchtling, der ohne seine Eltern fliehen musste, kann in der Regel keinen Anwalt bezahlen. Der Rechtshilfefonds des Bundesfachverband unterstützt Aziz deshalb, in dem er einen Teil seiner Anwaltskosten übernimmt.

Helfen Sie mit Ihrer Spende mit, Rechtsbeistände für junge Geflüchtete zu finanzieren:

*Alle Namen wurden zum Schutz der Jugendlichen geändert.

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